Logistiksicherheit wird von s.a.f.e. vor allem über die s.a.f.e.-Anforderungen an einen sicheren Logistikstandort © definiert. Anwendung und Umsetzung der s.a.f.e.-Anforderungen dienen dem Ziel,

  • die Schadenssituation an einem Logistikstandort nachhaltig zu verbessern,
  • die Erwartungen der Kundschaft sowie des Versicherers in Bezug auf Logistiksicherheit zu erfüllen,
  • die Nachweisführung in Fällen des Vorwurfs groben Organisationsverschuldens zusätzlich zu erleichtern,
  • gesetzliche Anforderungen zur Gefahrenabwehr (Terrorschutz) zu erfüllen und den Erwerb verschiedener gesetzlicher Sicherheitsstatus (beispielsweise Reglementierter Beauftragter -RB- und Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter -AEO-) zu unterstützen.

Ergänzend zu den in vielen Unternehmen bereits umgesetzten Qualitätsmanagementsystemen, liefern die s.a.f.e.-Anforderungen an einen sicheren Logistikstandort © spezifische Vorgaben an die Logistiksicherheit. Es ist nicht das Ziel, Prozesse, Maßnahmen und Einrichtungen an Logistikstandorten generell strukturell zu vereinheitlichen oder einheitlich zu dokumentieren. Vielmehr soll durch eine Auflistung organisatorischer, baulicher, technischer und personeller Maßnahmen in Form eines gegliederten Fragenkatalogs ein Grundgerüst für die Organisation eines effektiven Logistik-Sicherheits-Managementsystems geliefert werden. Im Rahmen eines s.a.f.e.-Audits können Organisation und Infrastruktur des Logistikstandorts auf Konformität mit den s.a.f.e.-Anforderungen überprüft werden. Bei Erfolg erhält der Standort ein Sicherheitsgütesiegel (s.a.f.e.-Zertifikat), dessen Gültigkeit nach zwei Jahren verlängert werden kann. Mit Überwachungsaudits wird nach zwölf Monaten die ständige Einhaltung der Anforderungen überprüft.


Typ Dokument (Download) Dateigröße
pdf Leitfaden zur Umsetzung der s.a.f.e.-Anforderungen an einen sicheren Logistikstandort (Stand: Januar 2016) 433,3 KB